Vielseitigkeit und Offenheit sind Kennzeichen der taiwanischen Pianistin und Kammermusikerin Chiung-Wen Hsu. Mit hohem Engagement stellt sie abwechslungsreiche Konzertprogramme zusammen und widmet sich gleichermaßen der zeitgenössischen und klassischen Musik.
Die universale Sprache der Musik verbindet die Menschen aller Länder miteinander und trägt auf wunderbare Weise zu ihrer Verständigung bei. Dies erweckte schon früh Chiung-Wens Interesse an der Zusammenarbeit mit Musikern in unterschiedlichen Projekten und Gruppierungen. Als Kammermusikerin tritt sie regelmäßig mit verschiedenen Trios und Duos in München und Umgebung auf. Chiung-Wen spielt auch in christlichen Gemeinden und Kirchen geistliche Lobpreismusik für Gottesdienste und tritt bei Lobpreismusikprojekten in ganz Deutschland auf.
Chiung-Wen erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren und lernte mit neun Jahren zusätzlich das Instrument Klarinette. Dadurch sammelte sie Erfahrungen mit dem Orchesterspiel. Im Jahr 1999 nahm sie am Meisterkurs von Prof. Sontraud Speidel anlässlich des internationalen Taiwan-Klavier-Festivals teil. Ihre pianistische Ausbildung erhielt sie bei Hsueh-Fong Chien, bei Prof. Patrick O´Byrne an der Hochschule für Künste Bremen und bei Prof. Silke Avenhaus an der Hochschule für Musik und Theater München. Auch Günther Herzfeld übte im Bereich Kammermusik und Korrepetition einen prägenden Einfluss auf Chiung-Wen aus.
Neben ihrer künstlerischen pianistische Tätigkeit ist Chiung-Wen auch als Komponistin aktiv. 2012 absolvierte sie eine Ausbildung zur Arrangeurin und Filmmusikkomponistin. Darüber hinaus komponiert sie geistliche Werke, Klavierstücke, Chor-, Kammermusik- und Ensemblewerke. Sie ist außerdem als Klavierlehrerin in Deutschland tätig und lebt derzeit in München.